Kreatives

Das geniale Strickding von Prym – Mein Testbericht

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Das geniale Strickding von Prym

Wenn ein Handarbeitsgadget im Namen das Wort „Ding“ enthält, dann bin ich Feuer und Flamme. Im Ernst, ich bezeichne selbst gern viele Gegenstände in meinem Alltag als „Ding“ oder „Teil“. Warum das so ist, weiß ich selbst nicht genau. Da wären zum Beispiel diese kleinen Dinger, die immer in neuen Taschen oder Rucksäcken stecken, diese minikleinen Kügelchen von denen keiner so richtig weiß was es ist bzw. wie es heißt und trotzdem jeder sofort weiß was gemeint ist. Dann gibt es da diese kleinen Dinger, die an den Zugbändern von Jacken dran sind. Das sind die kleinen Teile, die immer in der Waschmaschine landen und die man nie im Leben wieder an diese Kordel dran bekommt, egal wie sehr man friemelt. Ab und zu hab ich gegoogelt, wie die Teile heißen und hab es doch wieder vergessen, weil, so sagt mein Mann, ich ein Gedächtnis habe wie ein Sieb. So ist das eben, ich kann mir nichts merken, weil mir so viele Dinge einfach wurscht sind und mein Kopf einfach zu kreativ ist für sowas..

Aber zurück zum Thema. Vor einiger Zeit, hat eines schönen Vormittags die liebe Postfrau geklingelt und zur Abwechslung mal kein Päckchen für die Nachbarn abgegeben, sondern eins für mich mitgebracht. Päckchen auspacken ist ja immer wie ein kleines Weihnachten und so war es auch an diesem Tag. Obwohl ich von der Lieferung wusste, hab ich mich gefreut wie ein Schnitzel.. Keine Ahnung ob man das so sagen kann..?! In meinem Paket waren “Strickdinger“ von Prym, welche mir zum testen zur Verfügung gestellt wurden und nicht nur ich hab getestet!

Diesen Test möchte ich euch heute gern zeigen, denn ich hab die Dinger auf Herz und Nieren geprüft und es taten sich Fragen auf, die ich gern beantworten möchte.

Was ist dieses Strickding?

Das Strickding ist ein Handarbeitsgadget, mit dem man verschiedene schlauchförmige Handarbeiten herstellen kann, wie z. B.  Pulswärmer und Strümpfe. Doch das ist lange nicht alles. Wer kreativ ist bzw. ein bisschen Zeit investiert, findet im Netz viele Anwendungsmöglichkeiten. Das Strickding besteht aus einem elliptischen, blauen Kunststoffrahmen, auf dem je nach Größe eine unterschiedliche Anzahl an silbernen Krampen angebracht sind. Die Krampen bestehen aus rostfreiem Stahl und sind sehr glatt. Das gewährleistet, das man die Wolle beim überheben nicht kaputt macht oder Fäden zieht. Auch der Kunststoffrahmen fühlt sich sehr angenehm an und liegt gut in der Hand. Jeder Rahmen ist fortlaufen nummeriert, sodass man beispielsweise beim Socken stricken sowohl einen linken als auch einen rechten Strumpf ohne Schwierigkeiten und große Vorkenntnisse herstellen kann.

Das Strickding gibt es in 3 verschiedenen Größen. Bevor man beginnt damit zu arbeiten, muss man wissen, in welcher Größe man Strümpfe herstellen möchte und wählt danach die Rahmengröße aus.  Bei Stulpen oder Pulswärmern würde ich mich an der Schuhgröße orientieren.

Hier eine Größenübersicht:

Rahmengröße Rahmenmaße Anzahl der Krampen Socken- bzw. Schuhgröße
S ca. 12cm x 4,5cm 28 20 – 31
M ca. 14cm x 5,5cm 32 32 – 38
L ca. 15cm x 6,5cm 36 39 – 46

Das Strickding ist in einem kleinen umweltfreundlichen Pappkarton verpackt. Zudem enthält der Karton neben dem Strickding eine Anleitung zur Verwendung, welche neben Deutsch in verschiedenen Sprachen verfasst ist (Englisch, Russisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch). In der Anleitung enthalten ist eine Größentabelle mit den internationalen Größen für Strümpfe und die Arbeitsabfolgen für linke und rechte Strümpfe. Auch eine Nadel ist enthalten. Der Griff der Nadel besteht aus dem selben Material wie der Strickrahmen und liegt gut in der Hand, die Spitze ist aus Metall.

Inhalt Strickding

Was benötigt man um mit dem Strickding zu arbeiten?

Das Strickding hat eine schöne Größe und ist super geeignet für Unterwegs, es passt locker in eine Handtasche und wirkt in Mittagspausen, im Park oder am Baggersee seeeehhhhrrr meditativ.. (ein Erfahrungswert 😉). Man benötigt, wie schon vermuten lässt, nicht viel um das Strickding zu benutzen. Außer dem Strickding an sich und der Nadel, brauchst du je nach Werkstück lediglich eine Schere, eine Wollnadel, eventuell ein Maßband und Garn das 6-fädig ist. Ich habe es mit dünnerem Garn probiert, was mir persönlich nicht gefällt, da ich ein festes Maschenbild bevorzuge. Da kommt einfach das Amigurumi-Mädchen in mir durch. Die Garnstärke ist jedoch Geschmackssache und kommt auf die Anleitung und dein Vorhaben an.

Seifensäckchen, hergestellt mit dem „Strickding“ von Prym

Für mein Seifensäckchen, die Abschminkpads und den Waschlappen habe ich das Cora Design Color aus der Trend Collection Linie 20 von ONline benutzt, einfach weil mir der Farbverlauf gefällt und es sehr weich ist. Das Garn ist ein Mix aus 60% Schur- und 40% Polyacryl. Beim Verarbeiten des Garns mit dem Strickding hatte ich keine Schwierigkeiten. Pads und Lappen sind gehäkelt.

Wie funktioniert das Strickding?

Das Stricksing ist wirklich eine super Sache, weil es funktioniert wie ein Strickliesl. Schon Kinder können es nach kurzer Einweisung ohne Schwierigkeiten benutzen und deren Fingerfertigkeit wird trainiert und weckt bei so manchem vielleicht die erste Liebe zur Handarbeit. Ein Strickding habe ich in die Hortgruppe meines Sohnes gegeben, es wird auch fleißig benutzt. Ein Ergebnis dazu werde ich sicher nach den Sommerferien präsentieren können und hier einen Nachtrag dazu schreiben. Auch bei meiner Arbeit in der Seniorenbetreuung werde ich es demnächst vorführen und hoffe darauf, dass der ein oder andere vielleicht wieder ein gewisses kribbeln in den Händen verspürt. Ich kann mir gut Vorstellen, dass man das Gerät auch zu therapeutischen Zwecken nutzen kann, da es einfach für jede Altersgruppe geeignet und die Handhabung kinderleicht ist. Generell ist die zugehörige Grundanleitung sehr gut bebildert und eingängig erklärt.

Beim Strickding wird der Faden zunächst eine Runde um die Krampen gewickelt, der Rundenanfang, sowie das Ende ist markiert, leider ist die Markierung recht klein, was bei der Arbeit mit leicht eingeschränktem sehen eventuell Probleme führt.

Das Seifensäckchen habe ich mit dem Strickding in Größe S erarbeitet, doch ich denke auch Größe M würde super funktionieren. Nachdem die erste Runde gewickelt ist, wickelt man eine zweite und bei Bedarf eine dritte Runde. Mir haben zwei „Wickelrunden“ gereicht. Dann wird der untere Faden, je nach Muster, über jede einzelne Krampe gehoben. So wechseln sich abheben und wickeln ab, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Damit hat sich der ganze Zauber schon und es entwickelt sich ein schlauchförmiges Werkstück. So habe ich auch mein Seifensäckchen hergestellt. Als die gewünschte Größe erreicht war, habe ich die Öffnung zugenäht und die Arbeit vom Strickding gehoben.

Anleitungen fürs Strickding findest du in diesem Buch

Fazit

Wer, wie ich, nicht stricken kann, Kindern Handarbeit schmackhaft machen möchte oder einen Ausgleich sucht, ist mit dem Strickding gut beraten. Es ist handlich und ohne Aufwand zu transportieren. Die drei unterschiedlichen Größen erlauben es, für jede Schuhgröße Socken zu stricken. Der Anschaffungspreis ist moderat und variiert von Anbieter zu Anbieter ein wenig, da gilt wie überall „Preise vergleichen!“. Doch Anbetracht dessen, dass es sich um ein solides Werkzeug handelt, hat man auch viele Jahre etwas davon. Ganz im Ernst, sogar meine bisher noch fiktiven Enkelkinder könnten es irgendwann benutzen. Jemandem der schon stricken kann, würde ich das Strickding nur bedingt empfehlen. Ich habe diverse Strickmädels, von jung bis alt, von Anfänger bis Profi testen lassen und alle kommen zu dem Entschluss, dass sie schneller sind als mit dem Strickding. Allerdings muss man sagen, dass das Strickding für dieses Publikum auch nicht gemacht ist. Es gibt jede Menge Anleitungen bei YouTube und auch in der Handarbeitsliteratur. Wer kreativ ist, findet eigene Verwendungsmöglichkeiten. Man kann damit Stulpen, kleine Säckchen, kleine Mützen für Puppen, Socken, Stulpen und noch einiges mehr herstellen und das alles ohne Vorkenntnisse.

Ein Tipp

Mit der beiliegenden Nadel bin ich persönlich nicht so gut zurechtgekommen. Man kann einfach eine Häkelnadel benutzen. Natürlich musst du das vorher testen. Die Personen, die es für mich ausprobiert haben, sind allerdings gut zurecht gekommen mit der gelieferten Nadel.

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